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 Vereinsgeschichte
Geschichte des TuS Ebersdorf e.V. Originalfoto um 1900

Der Turn- und Sportverein Ebersdorf e.V. hat eine lange Tradition.

1882 wurde der Turnverein als einer der ersten in Chemnitz gegründet. Ziel war es, die Arbeiterschaft in den Ortsteilen Ebersdorf und Hilbersdorf für eine sportliche Betätigung zu gewinnen.

In den ersten Jahren standen keine Räumlichkeiten für die Ausübung des Sports zur Verfügung. Geturnt wurde im Freien. Weitere Sektionen, wie Raffball, Fußball, Wandern und Radsport, entwickelten sich. Um diese Sportarten zu betreiben, benötigte man ebenfalls keine Halle.

Ab 1900 erhöhte sich die Mitgliederzahl ständig und mit speziellen Sportarten wollte der Verein das Angebot erweitern, deshalb mußten neue Trainingsstätten gefunden werden. Dem damaligen Vereinsvorstand gelang es 1919 das Gasthaus Neuebersdorf, später umbenannt in Volkshaus, zu erwerben und den Saal als Turnhalle zu nutzen. Im weiteren Verlauf erwies sich dieser Saal als zu klein, sowohl für den regulären als auch den wettkampfbetriebenen Sport. Der inzwischen bestehende Spielmannszug suchte ebenfalls eine geeignete Übungsstätte.

1924 erwarb der Verein ein Grundstück an der Frankenberger Straße und befaßte sich mit dem Neubau einer Turnhalle, die mit Umkleide - und Funktionsräumen ausgestattet sein sollte.
Die Baukosten waren mit 96tausend Reichsmark veranschlagt, fielen aber nach Bauende mit ca. 250tausend Reichsmark wesentlich höher aus. Hauptsächlich verursacht war dies durch die Forderung der damaligen Stadtväter, in der Kellerzone ein Wannen - und Brausebad für die Einwohner von Ebersdorf einzubauen. Für die Finanzierung des umfangreichen Bauvorhabens wurden zwei Hypotheken aufgenommen. Im Auftrag der Stadtverwaltung, die großes Interesse für die Entstehung des Bades zeigte, beteiligte sich auch die Sparkasse Chemnitz an der vorübergehenden Bereitstellung der Mittel. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Vereinsmitglieder, die durch die zur Verfügung gestellten privaten Spargelder in Höhe von 35tausend Reichsmark und ihren unentgeltlichen Eigenleistungen zur Entstehung des Turnhallentraktes beitrugen.

Bis 1932 hatte sich der Mitgliederbestand gewaltig erhöht. Weitere Sportarten waren hinzugekommen. Hervorragend hatte sich der Spielmannszug entwickelt, der sich nicht nur in Chemnitz einen guten Namen erworben hatte. Ein Teil der Mitglieder vollbrachte inzwischen sportliche Höchstleistungen und nahm vordere Plätze bei Mitteldeutschen und Deutschen Meisterschaften ein.

Am 30.01.1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland. Im Rahmen der politischen Gleichschaltung wurde auch der Turnverein Ebersdorf aufgelöst und das gesamte Vermögen beschlagnahmt. Die Vereinsleitung und namhafte Mitglieder des Vereins waren der Verfolgung und Demütigung ausgesetzt.

Nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus war leider eine erhoffte Fortsetzung der Vereinsarbeit nicht möglich. Die damalige sowjetische Militärverwaltung gestattete keine Vereinsarbeit im alten Sinn, und auch die erste gewählte Regierung der DDR ließ ab 1945 keine Vereinsbildung zu.

Ab 1949 war die sportliche Betätigung in Form von Beriebssportgemeinschaften gestattet. In Ebersdorf nahm die BSG Traktor ihre Tätigkeit gemeinsam mit der BSG Empor auf. Aus alter Tradition heraus wurde mit dem Radsport, insbesondere mit dem Radball begonnen.

1990 nach der Wiedervereinigung war es nunmehr möglich, die alte Vereinsarbeit in neuer Form fortzusetzen und auszubauen. Unter dem neuen Namen "Turn- und Sportverein Ebersdorf e.V." wurde mit 120 Mitgliedern begonnen. Inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 300 mit sechs Abteilungen und fünf Sportgruppen angewachsen.

Die Rückgabe des bis 1933 bestehenden Eigentums des Turnvereins Ebersdorf mit den Grundstücken wie dem Volkshaus Ebersdorf und dem Turnhallenobjekt Frankenberger Straße 219b hat die Treuhandgesellschaft als verantwortliches bundesdeutsches Organ, gegen den Antrag des Vereins von 1990, im Frühjahr 2001 abgelehnt.

Seit dem Jahr 2000 hat der Vorstand des Vereins jedoch einen Gebrauchsüberlassungsvertrag mit der Stadtverwaltung der Stadt Chemnitz abgeschlossen. Damit sind die vorrangigen Rechte des Vereins zur Nutzung des Objektes gesichert.

Der Initiative und Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder sind seither einige bedeutsame bauliche Veränderungen zu verdanken. So wurden neue Umkleideräume mit separaten Duschen und eine neue Sanitäranlage eingebaut. Seit Dezember 2000 verbessert die neue Hallenbeleuchtung die Sicht beim Trainings- und Wettkampfbetrieb unserer Sportfreunde. Die Renovierung der gesamten Turnhalle und einiger Nebenräume im März 2001 bildete einen weiteren Höhepunkt der Bautätigkeit.
Alle diese umfangreichen Arbeiten wurden durch einen hohen Anteil an Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder erbracht.

Weitere Vorhaben sind die Neugestaltung der Außenanlage inklusive der Erweiterung der Parkflächen, der Ausbau der Räume des ehemaligen Wannen- und Brausebades im Untergeschoss des Hauses und in Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz die Rekonstruktion der denkmalgeschützten Dach- und Außenfassadenflächen.
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